Reich an Vermögen, aber arm an Ideen?

Eine Anzeige der Bank Austria

Ich habe diese Anzeige in einem Wochenblatt in Österreich gelesen. Das für mich überraschende ist, dass dies von einer Bank geschrieben wurde. Es gilt auch nicht nur für Österreich sondern sicherlich als grundsätzliche Problematik. Gute Worte werden viele gesprochen, wenn es aber ins Eingemachte geht, ja dann …

Jetzt aber zum Originaltext in Ausschnitten! Machen Sie sich ein eigenes Bild darüber. Ich freue mich über Ihren Kommentar.

Orginaltext:
„Reich an Vermögen, aber arm an Ideen?

Das muss nicht das österreichische Schicksal sein – zumindestens nicht dann, wenn es gelingt, durch Bereitstellung privaten Risikokapitals die Gründer- und Forschungsszene zu beleben, sowie ausreichende Unterstützung für karitative Projekte zu erzielen.“

Bemerkung:

Neue Ideen in der Online-Szene werden doch von vielen Leuten nicht verstanden. Hier fehlen Experten in der Finanzbranche. Da greift eben der Hipocampus im Gehirn, der nur Bekanntes ohne Prüfung durchlässt! Eine Prüfung, also weitergehendes Nachdenken wird nicht zugelassen. Das haben wir nicht gelernt! – Alleine die Unterstützung ist es nicht, es muss verstanden werden.

Originaltext:

„Nur so können wir Wohlstand und unsere Wettbewerbsfähigkeit international erhalten. Das darf aber nicht mehr exklusiv Aufgabe des Staates bleiben. Viele Vermögende wären auch grundsätzlich bereit, einen Teil ihres Vermögens in Forschung, Innovation, Startups oder in gemeinnützige Projekte zu investieren. Es gibt aber derzeit weder Anreize noch die geeigneten strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen.“

Bemerkung:
Wir sollten nicht immer nur an den Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit denken. Gibt es da nicht mehr? – siehe Blogartikel: Wandel der Gesellschaft

Wenn wir in unserer heutigen Gesellschaft durch neue Ansätze Veränderungen erzielen wollen, müssen wir mutiger an die Sachen herangehen. Es darf nicht mehr so viele „Ja, aber!“ geben. Wenn wir warten, bis die strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen sind, ist in unserer schnelllebigen Zeit, vor allem im Internet, die Katze den Baum hinauf. Wir dürfen nicht mehr mit Ansätzen arbeiten, die nur aus den Abläufen der Vergangenheit resultieren. Was wir nicht kennen, dem trauen wir nicht!

Scheitern mit verschiedenden Ansätzen sorgt für die Erkenntnis, das es so nicht geht! Einer neuer bis dahin nicht angedachter Weg wird beschritten. Wir hätten dies ohne das „Scheitern“ nicht erkannt. Jedes kleine Kind lernt so das Leben kennen.

Wir haben dies verlernt, bzw. es wurde uns abgewöhnt! 

Mut heißt: Machen und Tun, ohne Planung ob gleich mit dem ersten Schritt ein Erfolg daraus wird. Nur diese Überzeugung hat für die bahnbrechenden Erfindungen, den Weg geebnet.

Wolfgang Redam

Brainmarketer + Concept-Scout

 

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