Nicht die Schulnote macht den kreativen Menschen

Interessantes habe ich heute in einer email gelesen:

Zwei junge Brandenburger, Jan Martin (29) und Christian Reber (28), gründeten mit 4 Freunden in Berlin eine kleine Software-Firma und nannten sie „6 Wunderkinder GmbH“, obwohl ihre Leistungen ein paar Jahre zuvor in der Schule eher schwach waren.

Sie entwickelten u.a. das App „Wunderlist“, welches im Apple Store zum App des Jahres 2013 gewählt wurde. „Wunderlist“ hilft, jedes Ziel zu erreichen, egal, ob man eine Weltreise plant, eine Einkaufsliste mit einem Partner teilt oder ein eigenes Unternehmen leitet.

Die App wird von über 13 Millionen Menschen und über 50.000 Unternehmen weltweit genutzt – und nun sind die „6Wunderkinder“ doch noch ihrem Namen gerecht geworden – sie sind nämlich Multimillionäre geworden.

Was die schulischen Leistungen betrifft: Die Klassenlehrerin von Jan Martin sagte einmal zu ihm, er solle sich langsam eine Brücke suchen. „Inzwischen könnte ich mir eine kaufen“, meint der Getadelte, denn Microsoft hat ihren ihre Software für 183 Millionen abgekauft.
Und Christian Reber, der schon in der Schule ein Meister am Computer war, hat von seinem Informatiklehrer aus Prinzip nie eine Eins bekommen…
Heute ist das von-Saldern-Gymnasium in Brandenburg offiziell „sehr stolz“, dass die beiden Ex-Schüler sozusagen in der Software Champions League spielen…

Bei der Zusammenstellung ihres eigenen Teams legten die beiden logischerweise weniger auf Schulnoten Wert, sondern auf viel praktischere Talente.

Übrigens, mit ihrem ersten Software-Unternehmen gingen sie insolvent, nun schrieben sie Software-Geschichte. Ein schönes Beispiel zum Thema „Gib niemals auf“…

Wolfgang Redam

Brainmarketer + Concept-Scout

PS: Die Unternehmenskultur des Scheitern dürfens, ist bei uns in Europa noch nicht angekommen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.