Ich kann!

Martin H. Fischer (1879-1962), ein in Deutschland geborener amerikanischer Arzt und Autor sagte: „Die ganze Welt ist ein Labor für den forschenden Verstand.”

Es ist schon interessant, dass wir abhängig davon sind, immer nachdem zu schauen, was ausserhalb von uns, also bei anderen Menschen, passiert. Wir haben zu einem sehr grossen Teil den Zugang zu unserem “inneren Ich” verloren. Wir haben Angst, in uns hinein zu schauen.

Warum ist das so? Diese Frage kann man sehr schnell beantworten. Wir haben Angst, mit dem was wir sehen, nicht glücklich zu sein. Wir gestalten unser Leben so hektisch, dass ein nach Innen schauen, unterbunden wird.

Deshalb gehen wir den einfacheren Weg und begnügen uns damit, Dinge ausserhalb von uns zu beobachten. Wir machen Vergleiche, fällen Urteile und führen Statistiken. Zu was führt dies alles?

Wir denken sehr oft, dass wir weniger können wie alle Anderen und diesen unterlegen sind. Der Selbstwert bekommt einen erheblich Knacks. Noch schlimmer ist aber:

„Wir akzeptieren dies auch noch!“

Was wir nicht wissen oder noch besser, nicht glauben wollen, wir haben die Macht alles zu verändern und in die für uns richtige Richtung zu drehen. Die Welt will uns glauben machen, dass geht nicht! Klar, damit sind wir leichter lenkbar. Wenn die ganze Welt sagt, dass wir nicht recht haben, haben wir die Macht, dafür zu sorgen, dass wir uns dieses Recht holen.

Wenn die Welt uns als Verlierer bezeichnet, haben wir die Kraft, Gewinner zu sein. Wenn die Welt sagt, dass wir eigentlich nichts sind und für viele Leute nicht existieren, dann haben wir die Kraft, jedem zu zeigen, dass dies nicht stimmt. Zeigen wir doch, dass wir leben und existieren. Die Kraft unseres Verstandes macht uns überlegener, sichtbarer und unbesiegbarer als jeder Superheld ist und sein wird.

Wenn alle sagen, dass Sie dies und das nicht können, sagen Sie einfach

 “Ich kann“

und dann werden Sie es auch tun.

Ihr

Wolfgang Redam
Concept-Scout + Brainmarketer

Lebensziele 2016

Ich und auch Sie haben Ziele! Man malt sich das ideale Leben aus, in einzelnen Etappen oder in einem ganzen Lebensplan.

Es sind häufig Ziele, die mit dem Beruf und der Karriere zusammen hängen. Wann werde ich befördert. Ich will mehr Verantwortung tragen und somit auch mehr Geld verdienen. Ich bin ein Experte auf meinem Gebiet und ich möchte auch die Anerkennung dafür.

Dabei vergessen wir eines sehr schnell, es gibt auch noch etwas Anderes als den Beruf und die Karriere. Deshalb richten Sie Ihren Fokus nicht nur auf Ihren Beruf. Viele Menschen machen den Erfolg im Leben von der beruflichen Position und der Anerkennung, die sie dort bekommen, abhängig.

Wenn Sie aber krank werden oder in Rente gehen, stellen sie fest, dass Sie mit sich selbst nichts mehr anfangen können. Ihnen fehlt der Teil des Lebens, auf den Sie sich alleine fokussiert haben. Sie wissen überhaupt nicht mehr, wer Sie sind. Ihre ganze Identität haben Sie mit Ihren geschäftlichen Aktivitäten und Ihrem Beruf verknüpft.

Sie wissen mit Ihrer Familie, Ihren Kindern und oft auch mit Ihren echten Freunden nichts mehr anzufangen. Sie haben wichtige Ereignisse in der Familie nicht mitbekommen und so ist Ihnen Ihre private Welt fremd geworden.

Jetzt müssen Sie daran arbeiten, dass Sie die Menschen, die Sie eigentlich lieben und gerne haben, wieder neu kennenlernen. Es ist eine harte Arbeit wieder ein gegenseitiges Verständnis aufzubauen. Für Einige ist das ein Ding der Unmöglichkeit.

Deshalb ist es wichtig, sicherzustellen, dass Sie sich auch persönliche Ziele und Ziele für die Familie setzen. Dies ist durch Geld nicht zu ersetzen.

Ich wünsche Ihnen ein gutes Jahr 2016 mit viel Zufriedenheit und ausgewogenen Zielen.

Ihr

Wolfgang Redam
Concept-Scout + Brainmarketer

Ein Jahr geht schnell vorüber!

Schon wieder ist ein Jahr vorbei, das viel Neues gebracht hat. Wege wurden verschüttet, dafür ist Neues entstanden. Nach einem auch gesundheitlich schwierigen Jahr geht es wieder nach vorne. Wir haben viel gelernt und vor allem erfahren müssen, das Freundschaften nicht immer das bedeuten, was man glaubt.

Neue positive Gedanken sorgen aber für neue positive Wege. 

Ich wünsche allen die diesen Beitrag lesen schöne Feiertage und ein gutes Jahr 2016! Wenn Sie möchten, können Sie als Geschenk zu Weihnachten und zum Jahreswechsel die Bücher „Das Selbstwertgefühl“ und „Das Lebensspiel“ hier für sich herunterladen:

Der Download für die beiden Bücher wird demnächst an neuer Stelle platziert.

Zu guter Letz noch ein Gedicht von mir, das für mich die Situationen des Lebens sehr gut beleuchtet. Was denken Sie darüber?

Schnee

Wunderbares weiß
süßer Puderzucker
verhüllt die Landschaft und das Leben
Kälte erhält das Sein und Geben

Wunderbares weiß
süßer Puderzucker
Entfremdet vieles Denken, manchen Blick
Glitzernde Gedanken, eingefärbtes Glück

Wunderbares weiß
süßer Puderzucker
Alles schön eingekleidet; „Strahlend?“
Fröhliches Betrachten, empfindlich; „Zerfallend?“

Wunderbares weiß
süßer Puderzucker
Kälte zerfällt, getäuschtes Bild, Erkenntnis zurück
Gedanken geöffnet, Momente geflickt

Vergängliches weiß
Schmutz, Wasser
Aber alles ein schöner Augenblick
Alltag, Sorgen …………..

„Der Schnee kommt immer wieder zurück“

Ihr Wolfgang Redam
Concept-Scout + Brainmarketer

Gläubigertricks


Schulden über Schulden, was soll ich tun?

 

Der Karren ist in den Dreck gefahren und Sie wissen nicht mehr ein und aus. Ihre Gläubiger laden Sie zu einem persönlichen Gespräch ein. 

Wenn Sie jetzt nicht bezahlen, dann „kracht’s“! Dann wird der unerbittliche Rechtsweg eingeschlagen und es gibt kein Pardon mehr. Sie aber sollten sich durch solche „Tricks“ nicht ins Boxhorn jagen lassen. Wenn es gerade nicht geht, dann geht es eben nicht. Nur ängstliche Zeitgenossen lassen sich davon einschüchtern und dazu sollten Sie nicht gehören. 

Eines dürfen Sie aber glauben, manche Gläubiger haben ziemlich wirkungsvolle Formulierungen an der Hand. 

Wie immer ist die Ruhe die erste Bürger- hier: Schuldnerpflicht. Bleiben Sie gelassen und lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn es manchmal schwerfällt. Aktionismus hat noch nie etwas Gutes bewirkt. Mit diesen überhasteten Reaktionen rechnet der Gläubiger und dann hat er Sie im Sack! 

Beachten Sie aber eines:

Egal wie schwierig es bei Ihnen ist und wie hoch das Wasser an Ihrem Hals steht, Sie dürfen nicht auch noch andere Menschen mit ins Unglück ziehen. Sie haben keine Sicherheit, dass Ihr Gläubiger seine Versprechen hält. 

Dann ist es soweit, über einen Vergleich wurde lange gefeilscht und die benötigten Mittel für eine brauchbare Quote werden durch einen Dritten zur Verfügung gestellt. Einem Gläubiger juckt es aber in der Nase und er riecht Betrug. Was tun? 

Eines können Sie sich merken: Mit dem Gerichtsvollzieher können Sie oft besser reden als Sie denken und Sie können mir glauben, der kennt sich besser aus. Er ist in solchen Fällen auf der rechtlich korrekten Seite. 

Gläubiger können also zu vielem fähig sein. Sie sollten deshalb niemals leichtsinnig werden. Plappern Sie nicht zuviel, auch nicht im Netz und schauen Sie sich Ihre Freunde genau an. 

Wollen Sie alles wissen über 

„Die 10 Gläubigertricks“
die Sie beachten sollten 

Dann melden Sie sich doch für die kostenlose 10-teilige Email-Serie hier an:

Wolfgang Redam
Brainmarketer + Concept-Scout

 

Frauen nehmen das Heft in die Hand – So geht Finanzierung auch!

Südeuropa ist nicht nur Finanzchaos und Hängemattenkultur!

Weit gefehlt. In Zypern haben sich Gründerinnen nicht mit Ihrem Schicksal abgefunden. Sie haben das Heft selbst in die Hand genommen und ein wichtiges Problem gelöst.

Was hilft der Unternehmergeist und eine gute Geschäftsidee, wenn das Geld und die Sicherheiten nicht vorhanden sind. Wir sind leider in unserer Gesellschaft noch nicht soweit, dass eine Geschäftsidee und somit das Wissen mit dem richtigen Maßstab bewertet wird. Was nützen uns „Sicherheiten“, „Vergangenheitsbetrachtungen“ und die „Nutzung alter Strickmuster“ für die Umsetzung von neuen Ideen. Wie wollen wir in der Zukunft Wissen in den Markt implementieren?

Die Women’s Co-Operative Bank wurde 2001 von zypriotischen Geschäftsfrauen ins Leben gerufen, die es leid waren, dass ihre Geschlechtsgenossinnen häufig aufgrund mangelnder Sicherheiten keine Kredite bekamen. Hier zählen die Vision und der Unternehmergeist. Sicherheiten sind zweitrangig – und das alles zu niedrigen Zinsen und organisiert von Frauen für Frauen.
Wir sollten uns massiv Gedanken darüber machen!
 

In den nächsten Tagen betrachte ich den Genossenschaftsgedanken und was damit zusammenhängt. Modern genutzt ist dies ein sehr guter Weg!

Wolfgang Redam

Brainmarketer + Concept-Scout

 

Reich an Vermögen, aber arm an Ideen?

Eine Anzeige der Bank Austria

Ich habe diese Anzeige in einem Wochenblatt in Österreich gelesen. Das für mich überraschende ist, dass dies von einer Bank geschrieben wurde. Es gilt auch nicht nur für Österreich sondern sicherlich als grundsätzliche Problematik. Gute Worte werden viele gesprochen, wenn es aber ins Eingemachte geht, ja dann …

Jetzt aber zum Originaltext in Ausschnitten! Machen Sie sich ein eigenes Bild darüber. Ich freue mich über Ihren Kommentar.

Orginaltext:
„Reich an Vermögen, aber arm an Ideen?

Das muss nicht das österreichische Schicksal sein – zumindestens nicht dann, wenn es gelingt, durch Bereitstellung privaten Risikokapitals die Gründer- und Forschungsszene zu beleben, sowie ausreichende Unterstützung für karitative Projekte zu erzielen.“

Bemerkung:

Neue Ideen in der Online-Szene werden doch von vielen Leuten nicht verstanden. Hier fehlen Experten in der Finanzbranche. Da greift eben der Hipocampus im Gehirn, der nur Bekanntes ohne Prüfung durchlässt! Eine Prüfung, also weitergehendes Nachdenken wird nicht zugelassen. Das haben wir nicht gelernt! – Alleine die Unterstützung ist es nicht, es muss verstanden werden.

Originaltext:

„Nur so können wir Wohlstand und unsere Wettbewerbsfähigkeit international erhalten. Das darf aber nicht mehr exklusiv Aufgabe des Staates bleiben. Viele Vermögende wären auch grundsätzlich bereit, einen Teil ihres Vermögens in Forschung, Innovation, Startups oder in gemeinnützige Projekte zu investieren. Es gibt aber derzeit weder Anreize noch die geeigneten strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen.“

Bemerkung:
Wir sollten nicht immer nur an den Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit denken. Gibt es da nicht mehr? – siehe Blogartikel: Wandel der Gesellschaft

Wenn wir in unserer heutigen Gesellschaft durch neue Ansätze Veränderungen erzielen wollen, müssen wir mutiger an die Sachen herangehen. Es darf nicht mehr so viele „Ja, aber!“ geben. Wenn wir warten, bis die strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen sind, ist in unserer schnelllebigen Zeit, vor allem im Internet, die Katze den Baum hinauf. Wir dürfen nicht mehr mit Ansätzen arbeiten, die nur aus den Abläufen der Vergangenheit resultieren. Was wir nicht kennen, dem trauen wir nicht!

Scheitern mit verschiedenden Ansätzen sorgt für die Erkenntnis, das es so nicht geht! Einer neuer bis dahin nicht angedachter Weg wird beschritten. Wir hätten dies ohne das „Scheitern“ nicht erkannt. Jedes kleine Kind lernt so das Leben kennen.

Wir haben dies verlernt, bzw. es wurde uns abgewöhnt! 

Mut heißt: Machen und Tun, ohne Planung ob gleich mit dem ersten Schritt ein Erfolg daraus wird. Nur diese Überzeugung hat für die bahnbrechenden Erfindungen, den Weg geebnet.

Wolfgang Redam

Brainmarketer + Concept-Scout

 

Nicht die Schulnote macht den kreativen Menschen

Interessantes habe ich heute in einer email gelesen:

Zwei junge Brandenburger, Jan Martin (29) und Christian Reber (28), gründeten mit 4 Freunden in Berlin eine kleine Software-Firma und nannten sie „6 Wunderkinder GmbH“, obwohl ihre Leistungen ein paar Jahre zuvor in der Schule eher schwach waren.

Sie entwickelten u.a. das App „Wunderlist“, welches im Apple Store zum App des Jahres 2013 gewählt wurde. „Wunderlist“ hilft, jedes Ziel zu erreichen, egal, ob man eine Weltreise plant, eine Einkaufsliste mit einem Partner teilt oder ein eigenes Unternehmen leitet.

Die App wird von über 13 Millionen Menschen und über 50.000 Unternehmen weltweit genutzt – und nun sind die „6Wunderkinder“ doch noch ihrem Namen gerecht geworden – sie sind nämlich Multimillionäre geworden.

Was die schulischen Leistungen betrifft: Die Klassenlehrerin von Jan Martin sagte einmal zu ihm, er solle sich langsam eine Brücke suchen. „Inzwischen könnte ich mir eine kaufen“, meint der Getadelte, denn Microsoft hat ihren ihre Software für 183 Millionen abgekauft.
Und Christian Reber, der schon in der Schule ein Meister am Computer war, hat von seinem Informatiklehrer aus Prinzip nie eine Eins bekommen…
Heute ist das von-Saldern-Gymnasium in Brandenburg offiziell „sehr stolz“, dass die beiden Ex-Schüler sozusagen in der Software Champions League spielen…

Bei der Zusammenstellung ihres eigenen Teams legten die beiden logischerweise weniger auf Schulnoten Wert, sondern auf viel praktischere Talente.

Übrigens, mit ihrem ersten Software-Unternehmen gingen sie insolvent, nun schrieben sie Software-Geschichte. Ein schönes Beispiel zum Thema „Gib niemals auf“…

Wolfgang Redam

Brainmarketer + Concept-Scout

PS: Die Unternehmenskultur des Scheitern dürfens, ist bei uns in Europa noch nicht angekommen!

Warum fühlen sich die Menschen in unserer Gesellschaft so leer?

Bis ins 18. Jahrhundert ist in allen Ländern der Erde die Gesellschaft landwirtschaftlich geprägt gewesen. In dieser Zeit hatten die Familien innerhalb der Dörfer noch einen engen Zusammenhalt. Für die Arbeit und die Bildung sind die Menschen selbst verantwortlich gewesen. Der Staat hat sich wenig darum gekümmert.

Mit dem Beginn der industriellen Revolution wurde die Arbeit in Fabriken immer mehr geregelt. Die Menschen konnten immer weniger selbst bestimmen. Sie mussten sich an exakte Vorgaben halten. Gleichzeitig entstand das Schulsystem. Die Industrie brauchte Arbeitnehmer mit einem gewissen Bildungsstandard. Die Bestimmung über die Kinder wurde an den Staat abgegeben. Durch all diese Massnahmen entstand bis heute im Laufe der Jahre eine soziale Entfremdung der Menschen untereinander. Die familiäre und nachbarschaftliche Hilfe wurde professionalisiert. 

Zitat aus Monokultur der Effizienz: Arbeitswelt als Auslöser psychischer Krankheiten von Klaus Dörner – erschienen bei IMABE: 

„Die so von ihrem sozialen Sinn immer mehr entlastete Familie wurde zum Ort des nun isolierten erlebbaren Psychischen, weil nicht mehr, wie bisher, körperlich und sozial eingebettet. Dies war eine Voraussetzung dafür, dass man nun psychisch erkranken konnte.“

– Zitat Ende – 

Deshalb existieren in den modernen Gesellschaften eigentlich sehr viele Menschen als Hüllen. Diese leichter lenkbaren Personen, sind in der industriellen Welt gut zu gebrauchen gewesen. 

Aber was machen wir heute? Wir brauchen in unserer sich wandelnden Gesellschaft keine Hüllen! Wir brauchen immer mehr Kreative und Querdenker. Eigentlich ein Missbrauch am Menschen. Deshalb müssen sich die Hüllen erst wieder den Sinn (Arbeit, Schule und Soziales Zusammenleben) zurückholen, dass sie wieder offen sind für Veränderungen und Neues. 

Weil ich und meine Partnerin uns wieder die Kontrolle über all diese Gebiete zurückgeholt haben, geht es uns persönlich besser. Lieber haben wir die Probleme die daraus resultieren, als weiter mit dem Strom zu schwimmen. 

Dieser Ansatz ist eine Chance für Alle. Sie werden noch mehr darüber von uns hören. 

Wolfgang Redam

Brainmarketer + Concept-Scout